Kurzportrait unserer Partnerstadt

‘s-Hertogenbosch  wurde am Ende des 12. Jahrhunderts von Heinrich I., Herzog von Brabant, gegründet. Viele Jahrhunderte als Grenz- und Festungsstadt haben die Stadtentwicklung geprägt. Im Mittelalter erlebte die Stadt eine erste Blütezeit. Als das großartigste Baudenkmal aus dieser Zeit bestimmt noch heute die Sint-Jan-Kathedrale das Stadtbild. 1629 wurde die für uneinnehmbar gehaltene Stadt von Frederik Hendrik von Oranien erobert und Teil der nördlichen Niederlande. Seit der Gründung des Königsreichs der Niederlande 1815 ist Herzogenbusch Hauptstadt der Provinz Nord-Brabant. An die wechselvolle Geschichte erinnert noch heute die unverändert gebliebene Struktur des Stadtkerns: Die winkligen Straßen innerhalb des Stadtgürtels, die teilweise erhaltenen Stadtwälle, der kostbare historische Baubestand, die die Stadt durchziehenden Grachten und das Zentrum der Stadt, der dreieckige Markt.

Aber das historische Ambiente ist nicht das ganze Herzogenbusch. Ein umfassender Aufschwung hat die Wirtschaftskraft der Stadt in den letzten Jahrzehnten in die Spitzengruppe der niederländischen Städte katapultiert. So ist Herzogenbusch mit seinen 140 000 Einwohnern heute eine pulsierend moderne Stadt mit einem vielgestaltigen Wirtschafts- und Kulturleben (das sich vor allem neuen Formen künstlerischen Schaffens geöffnet hat) und einer lebendigen Kneipen- und Restaurantszene.
 

Was ist los in 's-Hertogenbosch?